Ist Techno tot?

Ich hatte neulich diesen Beitrag von Fazemag bei Facebook mit dem ironischen Komentar „Techno ist tot seit 1990 *gähn*“ geteilt. Da ich darauf angesprochen wurde, will ich das etwas weiter ausführen. Die „Techno-ist-tot-Jammerer“ gibt es, seit es Techno gibt. Gründe wurden immer gefunden: War es der „große Ausverkauf“ Anfang der Neunziger, waren es später 1,3 Millionen Leute auf der Loveparade, die halt nicht alle per se Raver waren. Natürlich der Klassiker dass der Lieblingsclub/ der Lieblingsevent nicht mehr das waren was, das es/er früher war. Dann gibt es die Schallplattenfraktion, die jammert, weil fast nur noch digital mit Laptops und MP3s aufgelegt wird. Wie gesagt, Gründe um zu jammern finden sich immer.

Ich häng in der Szene seit mehr als 25 Jahren und für mich war Techno mit all seinen Untergenres immer eine Musikrichtung des Wandels, des Ausprobierens, des Neuem gewesen. Meine Neugier nach Musik, die mich überraschte und die alles bishergehörte alt aussehen lässt, konnte ich stets befriedigen. Natürlich gibt es nicht nur positive Entwicklungen, aber die ignoriere ich. Der Club ist Mist? – Da gehe ich halt nicht mehr hin. Der Dj legt Müll auf? – Dann interessiert er mich nicht mehr. Punkt.

In dem genannten Artikel gibt es aber auch Aspekte, die ich nicht ignorieren will. Das Loveparade-Unglück war ein sehr trauriger Moment für die Technokultur, doch will ich hier sagen, dass die Entscheider, die das Unglück moralisch zu verantworen haben (einen Strafprozess wird es meines Wissens nach nicht geben), mit dem Geist der Szene nichts zu tun haben. Auch bei Rockkonzerten sind Menschen zu Tode gekommen. Ich wil gar keinesfalls Menschenleben gegeneinander aufwiegen, doch Profigier gibt es überall. Ich weiß auch nicht, welche Djs fünf- bis sechsstellige Gagen  oder 5-Sterne-Suiten fordern, aber wenn sie den Sound bringen, der die Leute zieht, damit die Gagen gezahlt werden können, warum nicht? Dass Sven Väth laut dem Fazemag-Autor keinen Techno mehr auflegt ist sein gutes Recht. Für mich legt Sven noch Techno und ich mag auch seinen aktuellen Sound. Auch frage ich mich, wem es juckt, was ein Hollywood-Star über deutschen  Techno sagt? Ist das wirklich ausschlaggebend? Das Gejammere, dass es keine Hits mehr gebe, offenbart die Unkenntnis der Autors, was die Szene und ihre Musik anbelangt. Wer aktuelle Technohits hören will, darf gerne auf den Scooter-Konzert gehen. Und sonst? Clubs kommen und gehen. Platz für neue Ideen entsteht. Preislisten für Drogen? Natürlich wurden in den Neunzigern die Preise wie auf einen orientalischen Basar ausgehandelt(Sarkasmus). Tarnwesten, Staubsauger? Wir haben 2016. Mayday und SMS haben als Headliner Stars? Dann höre und sehe ich halt nur die Acts, die mich interessieren.

Während ich den Text hier schrieb, hörte ich den Strobe FM Podcast 121 von Florian Munkt, von dem ich bis heute nichts hörte. Meine oben beschriebene Neugier wurde mit einem guten Dj-Set belohnt.

Urlaub 2015

Das letzte mal richtig urlauben war ich 2003. Damals als Pauschaltourist mit Freundin Touristendinge angeschaut und am Strand gelegen. Aber das soll nicht Thema dieses Beitrags sein. Ziel meines Urlaubs war Melsungen in Osthessen. ich war da schon mal piratig unterwegs und habe die gleiche Pension nochmal gebucht. Auf dem Hinweg habe ich einen kleinen *hust* Umweg in Kauf genommen, um bei Freunden Kaffee zu trinken. Mit offenen Fenster weil ohne Klimaanlage ging es mit meinem Kleinwagen Richtung Hessen. Auf halben Wege gab es ein streitentes Paar auf RTL2 und Pizza in einer Pizzeria. Weiter gings mit wehendem Haar der Sonne entgegen nach Melsungen. Abends angekommen passierte außer Duschen und auspacken nicht mehr viel.

Am nächsten Tag lies ich es bei einem Frühstück im Zimmer erstmal ruhig angehen. danach ging es in die Stadt. In der Tourismus-Information gab es Broschüren. Ich suchte eine zum Thema Wandern raus.  In das 10 km entfernte Spangenberg sollte es gehen. Noch schnell zwei belegte Brötchen beim Bäcker geholt und los ging es. Dort angekommen fand ich eine ausgebleichte Karte auf der keine Wandrwege mehr zu erkennen waren vor. ich ging trotzdem los, da ich ein Smartphone mit Googlemaps hatte. Allerdings ist die Karte bei Maps so detailiert, dass selbs kleinste Trampelpfade als Weg gedeutet wurden. Nach einer halben Stunde im Geäst gab ich fluchend auf. Im Ort Spangenberg gab es noch einen Eisbecher, bevor ich zurückfuhr. Als ich ankam hegte ich den Wunsch nach etwas Schlaf, welchen ich auch nachkam. Abends gab es ein Holzfällersteak mit Bohnen und Bratkartoffeln, was sehr mundete. Ich spazierte noch etwas durch die Stadt bevor es wieder in die Pension ging.

Samstag morgen ging ich wieder in die Stadt, diesmal lies ich mich in der Tourismus-Information beraten und kaufte eine Wanderkarte von Melsungen. Kurz darauf erklomm ich einen Berg. Oben angekommen machte ich Rast und genoss den Ausblick. Auf dem Rückweg kam ich an einer Turnhalle vorbei, wo allem Anschein nach ein Handballturnier stattfand. Es gab Currywurst, wozu ich nicht nein sagen konnte. In der Stadt gab es einen Eisbecher, danach gönnte ich mir in der Pension etwas Schlaf. Abends gab es Gulasch mit Spätzle und einen kleinen Spaziergang.

Am Abreisetag räumte ich morgens mein Zimmer und ging in die Stadt frühstücken. Ich las allerlei im Internet und fühlte mich unterhalten. Drei Kaffee, ein Stück Kuchen und zwei Stunden später ging ich dann rüber ins Restaurant, Mittag essen. Rahmschnitzel gab es. Danach machte ich mich auf bei Freunden Torte essen, ins Thermalbad gehen, beim Griechen essen, Likör trinken, übernachten, frühstücken und weiter heim fahren.

Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Urlaub, nur hätte ich das Ganze besser planen können. (und mehr Fotos wären auch drin gewesen)

Tumblr-Archive mit Tumbdl und Raspberry downloaden

Es gibt ja einige Wege, komplette Tumblr runterzuladen, der Weg, den ich gefunden habe möchte ich kurz vorstellen. Ich spare mir hier die Erklärung, wie ihr Raspian einrichtet oder was ein Raspberry ist. GIYF. Es soll ja ums Wesentliche gehen.

Ihr braucht:

Raspberry Pi Model B ggf. mit USB-Hub
Raspbian fertig eingerichtet
Internetzugang zum Raspberry
Tastatur und Monitor für den Raspberry
externe Festplatte oder größeren USB-Stick

Wenn ihr die Tastatur und den Monitor angeschlossen habt, die Internetverbindung hergestellt wurde und die Komandozeile auf den Monitor zu sehen ist kann es losgehen. Tumbdl wird einfach mit "git clone git://github.com/gedsic/tumbdl.git" auf den Raspberry installiert. Danach wird es mit den Befehlen "cd tumbdl" und "chmod +x tumbdl.sh" ausführbar gemacht und dann kann das script mit "./tumbdl [url] [Verzeichnis]" gestartet werden. Meinen Tumblr kann man mit "./tumbdl sowieihr.tumblr.com sowieihr" runterladen, den vom Verfasser des scripts mit "./tumbdl prostbote.tumblr.com prostbote"

Die Tastatur wird benöigt, weil das script nicht weiterarbeitet, wenn die ssh-Verbindung geschlossen wird. Man kann es wohl auch automatisch ausführen lassen, was ich mir noch anschauen werde. Erstellt euch einen /tmp-Ordner auf eurer externen Festplatte oder USB-Stick und mountet /tmp mittels "sudo mount --bind /media/externe.festplatte/neuer.ordner.den.du.willst /tmp" auf die Platte, da /tmp auf den Raspberry zu klein für mehrere parallele Downloads ist.

Erste Gehversuche mit dem XBMC

Da ich mir mit einem Raspberry Pi ein Mediacenter einrichten will, habe ich heute mangels Raspberry eine XBMC-Live-CD auf einem Laptop laufen lassen. XBMCbunutu fiel mir nach kurzem Googeln auf. Der erste Eindruck für mich war zwar eher ungewohnt, doch die Aufmachung sprach mich aber durchaus an.


XBMC
(c) Matthias Gutjahr | CC | Creative Commons Lizenz

Testweise habe ich meinem MP3-Player an die Fritzbox angeschlossen und ihn konfiguriert. Ein paar Mausklicks später spielte das Laptop auch schon Musik ab. Aus dem Heimnetz gestreamt, wohlgemerkt. Da ich das Mediacenter fernsteuern will, machte ich mich im Netz auf der Suche nach Möglichkeiten, dies zu tun. Der einfachste Weg ist, eine externe Tastatur anzuschließen. Eine Logitech K 400 mit Touchpad habe ich mir zu diesem Zweck besorgt. Beim Mediacenter bleibt der Bildschirm aus, wenn ich Musik höre. Deshalb will ich es anders steuern können. Im Browser kann ich es über die IP aufrufen. Den Standard-Skin habe ich gewechselt und das Ganze sah recht komfortabel aus. Fürs Android-Tablet gibt es Official XBMC Remote. Insgesamt musste ich einiges einstellen und konfigurieren, aber es war recht selbsterklärend.

Für das Projekt Mediacenter habe ich jetzt einen Raspberry Pi samt Gehäuse und Kühlkörper bestellt. Nächstes Wochenende, wenn ich wieder Zeit habe, werde ich XBMC auf den Raspberry installieren.

Erster Kontakt mit Raspberry Pi

Diese Woche hatte ich etwas Zeit in der Schule und bin beim Surfen auf den Mini-Computer Raspberry Pi gestoßen. Gehört hatte ich zwar schon davon, hatte aber nie sonderlich Interesse gezeigt.

Laut Wikipedia ist der Raspberry Pi ein kreditkartengroßer Einplatinencomputer, der von der britischen Raspberry Pi Foundation entwickelt wurde.

„Die Platine enthält ein Ein-Chip-System von Broadcom mit einem 700-MHz-ARM11-Prozessor sowie je nach Modell 256 oder 512 MB Arbeitsspeicher. Das Modell B hat zusätzlich eine Ethernet-Schnittstelle und einen zweiten USB-Anschluss. Als Betriebssystem können angepasste Linuxversionen, Android oder andere Betriebssysteme installiert werden, welche die ARM-Architektur unterstützen“

so die Wikipedia.


Raspberry Pi Model B
(c) Philipp Bohk | Lizenz by CC 3.0 | http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Da die Platine ohne Zubehör lieferbar ist, werden noch einige Sachen benötigt. Viele schöne und preiswerte Gehäuse stehen zur Auswahl, um den Raspberry schick aussehen zu lassen. Ein Micro-USB-Netzteil und eine SD-Karte hat heute wohl jede/-r zu Hause rumliegen, so dass das nicht extra gekauft werden muss. Einen Wlan-Adapter kann man anschliesen, wenn der Raspberry nicht direkt neben den Router betrieben werden soll.

Als Betriebssytem kommt ein auf den Raspberry angepasstes Android, Linux oder BSD zum Einsatz. Einen guten Überblick findet man hier.

Am meisten hat mich die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten überrascht. Vom einfachen FTP– oder NAS-Server über komplette Mediacenter (inkl. Ambilight) oder vom Handy aus schaltbare Steckdosen bis hin zu den unvorstellbarsten Anwendungen ist (fast) alles möglich.

Anfangs dachte ich, dass ich das nicht brauche und keine Verwendung für einen Raspberry habe, doch jetzt nach einigem überlegen, habe ich mich entschieden, ein Mediacenter zu bauen. Eine erste Inventur nach diesem Enschuss ergab einen defekten Hifi-Verstärker, in dem zukünftig alles stattfinden wird und zwei 3,5Zoll-USB-Festplatten mit externer Stromversorgung, die ich in das Verstärkergehäuse einbauen werde. Eine Logitech K400-Funk-Tastatur mit Touchpad verkauft mir ein Kumpel und den Rest werde ich bestellen.

Warum Archlinux?

Warum kann ich nicht wie jede/r andere Windows benutzen? Und warum nutze ich ausgerechnet Archlinux? Diese Fragen lassen sich für mich nicht in zwei – drei Sätzen erschöpfend beantworten. Um dies zu tun muss ich schon zurückblicken. Erstmals mit PCs kam ich 1992-93 durch meinem Vater in Kontakt. Er hatte eine Weiterbildung als Unix-Fachmann gemacht und einen PC angeschafft. Einen 486er SX, wenn ich mich recht erinnere. Natürlich richtete mir einen Account ein und brachte er mir am Linux-System einiges bei. Die Rechteverwaltung (Dateien gehören veschiedenen Usern und Gruppen) interessierte mich wenig. Was sollte ein anderer schon mit meinen Dateien wollen? Spiele gab es damals für Linux kaum und so installierte ich Dos auf einen 286er, den ich mir für kleines Geld kaufte.

Ich ging den Weg eines normalen Computernutzers von Spielen über ersten Gehversuchen im Internet bis hin zu Excel um meine Musiksammlung zu verwalten und ersten Käufen im Netz. Ab 2004 stand ich richtig auf eigenen Beinen und hatte mangels Freundin und Arbeit Zeit, mich intensiver mit PCs auseinanderzusetzen.

Durch einige Probleme mit Windows XP (Viren, Programmfehler) wurde ich immer frustrierter und dachte über Linux nach. 2005 wurde Ubuntu populär und nach einigem Einlesen schaffte auch ich den Umstieg. Da ich mit Gnome gar nicht klar kam wählte ich anfangs KDE als Desktopumgebung. Zum normalem Arbeiten war Kubuntu geeignet. Bei Spezielleren Sachen, wie Verschlüsselung oder eigenen Kernel kompilieren stieß Kubuntu an seine Grenzen. Es war halt für Ein- und Umsteiger gedacht.

Wegen meines schwachen Laptops machte ich mir über Performance Gedanken. Einen großen Schritt nach vorne machte das Notebook als ich Fluxbox installierte. Der Fenstermanager lässt sich leicht über Textdateien konfigurieren. Auf der Suche nach Einstellmöglichkeiten landete ich in Archlinux- und Gentooforen. Die vielfältigen Einstellmöglichkeiten reizten mich schon. Gentoo ist ein Linux, wo die Pakete auf den PC zu Hause kompiliert werden und fiel für mich schon mal wegen meines schwachen Prozessors aus. Ich sah auch keinen Sinn darin, meine Bude mit dem Prozessor zu heizen, nur weil gerade KDE ein Update erfahren hat.

Archlinux war jedoch ein Linux nach meinem Geschmack. Mit dem Kommandozeilenbasierenden Paketmanager Pacman kam ich auf Anhieb gut zurecht. Um Archlinux zu nutzen muss man kein Vollprofi sein, es werden jedoch grundlegende Linux-Kenntnisse vorausgesetzt, Was ja bei Ubuntu nicht unbedingt erforderlich ist.

Im Gegensatz zu anderen Linuxnutzern habe ich jedoch kein Problem mit verschiedenen Distibutionen oder Fenstermanagern. Sie mögen alle ihre Vorteile und Anhänger haben, doch mir ist das egal. Für mich habe ich Archlinux mit KDE als das passende System auserkoren.
Den teilweise religiösen Eifer, mit dem einige User andere „Ungläubige“ von ihrer Sache ihrem System überzeugen wollen, kann ich nicht nachvollziehen. Genauso wie ich, hat auch jede/r andere auch seine/ihre Gründe, warum der jeweilige Fenstermanager von Ubuntu/Fedora/Gentoo whatever auf dem Bildschirm flimmert.

Conky

conkyConky ist ein Systemmonitor, der sich über eine Textdatei und Scripten leicht konfigurieren lässt. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Eine kurze Bildersuche bestätigt diese Aussage. Ich habe bei meinem neuen System auch ein wenig rumgebastelt und das rechts hier ist rausgekommen:

Die dazugehörige .conkyrc sieht so aus:

gap_x 20
gap_y 10
alignment middle_right
update_interval 2
use_xft yes
xftfont BahamasLight:size=8:bold
own_window yes
own_window_type normal
own_window_transparent yes
own_window_hints undecorated,below,sticky,skip_taskbar,skip_pager
own_window yes
own_window_argb_visual no
own_window_argb_value 0
double_buffer yes
draw_shades no
draw_graph_borders no
uppercase no
default_bar_size 0 4
default_graph_size 0 24
border_inner_margin 16
default_color dddddd

minimum_size 0 0

template0 1 ${if_mounted 1}${alignr 80}${fs_bar 1}${else}${alignr 0}nicht gemountet${endif}

TEXT
Total Uptime: ${uptime_short} | ${alignr}Load: $loadavg

Core 1 Usage: ${cpu cpu1}% / ${freq 1} MHz - ${execi 30 sensors | grep 'Core 0:' | cut -c18-19}°C
${cpugraph cpu1 -t}
Core 2 Usage: ${cpu cpu2}% / ${freq 2} MHz - ${execi 30 sensors | grep 'Core 0:' | cut -c18-19}°C
${cpugraph cpu2 -t}
Core 3 Usage: ${cpu cpu3}% / ${freq 3} MHz - ${execi 30 sensors | grep 'Core 1:' | cut -c18-19}°C
${cpugraph cpu3 -t}
Core 4 Usage: ${cpu cpu4}% / ${freq 4} MHz - ${execi 30 sensors | grep 'Core 1:' | cut -c18-19}°C
${cpugraph cpu4 -t}

Swap
$swap / $swapmax $alignr $swapperc
${swapbar}
Ram
$mem / $memmax $alignr $memperc %
$membar

${top_mem name 1}${alignr}${top_mem pid 1}${alignc}${top_mem mem 1}%
${top_mem name 2}${alignr}${top_mem pid 2}${alignc}${top_mem mem 2}%
${top_mem name 3}${alignr}${top_mem pid 3}${alignc}${top_mem mem 3}%
${top_mem name 4}${alignr}${top_mem pid 4}${alignc}${top_mem mem 4}%

Processes ${hr 2}
${top name 1}${alignr}${top cpu 1}%
${top name 2}${alignr}${top cpu 2}%
${top name 3}${alignr}${top cpu 3}%
${top name 4}${alignr}${top cpu 4}%
total${alignr} ${cpu}%

HDD ${hr 2}
${template0 /}
${template0 /boot}
${template0 /home}
${template0 /media/truecrypt1}
${template0 /media/truecrypt2}
${template0 /media/truecrypt3}

disk read${alignr}disk write
${diskiograph_read 20, 140}${alignr}${diskiograph_write 20, 140}
${diskio_read}${alignr}${diskio_write}

Wlan ${wireless_link_qual_perc wlp2s0}% Signalstaerke ${hr 2}
Up: ${color }${upspeed wlp2s0} k/s

${upspeedgraph wlp2s0 20}
Down: ${color }${downspeed wlp2s0}k/s
${downspeedgraph wlp2s0 20}

Automatisches mounten von Wechselmedien unter KDE bei Archlinux

Archlinux

Eines Tages nach einem Update bei meinem Archlinux hat es aufgehört Wechselmedien (Usb-Sticks/ext. Festplatten, SD-Karten) automatisch für normale User beschreibbar zu mounten. Da nach dem Mounten der Medien diese zur Gruppe und dem User root gehörten, konnte ich nicht mehr darauf schreiben.

Gewöhnlicherweise verschwinden solche Fehler nach einiger Zeit, weil sich User beschweren. Doch diesmal scheint das gewollt zu sein.

Viel habe ich gegogelt und probiert. Gelernt habe ich nebenbei auch noch was über das System. Nach etwa einer Woche probieren und suchen hatte ich das Problem gelöst.

Ich verwende KDE und logischerweise den Dienst für das automatische Einbinden von Wechselmedien. Es ploppt rechts unten ein Fenster auf, in dem wie bei Windows gefragt wird, was mit dem USB-Stick passieren soll. Wenn ich auf „mit Dateimanager öffen“ klicke, öffnet sich eben ein Dateimanager, in meinem Falle Dolphin. Wie oben beschrieben nur für root beschreibbar. Die Lösung war so simpel, dass ich nur darauf stieß, als ich Plan B versuchte: In der Shell per sudo das Device mounten. Dafür braucht es einen Eintrag in der /etc/fstab. Dieser lautet nach viel probieren bei mir:

/dev/sdc1 /media/sdc1 auto rw,noauto,umask=111,dmask=000 0 0 

Nachdem das Mounten über die Shell erfolgreich verlief, soll heißen, die Medien waren für normale User beschreibbar, konnte ich es mir nicht verkneifen, auf das aufploppende Fenster zu klicken. Dort war Automount noch aktiviert und durch diesem Weg war der USB-Stick beschreibbar.

TL;DR: für automount unter KDE bei Archlinux braucht eins einen Eintrag in die /etc/fstab